In der zweiten Februarwoche begann unsere Klassenfahrt. Wir fuhren mit dem Zug, welcher teilweise 250km/h erreichte, nach Berlin. Wir befanden uns in einem Hostel direkt am Alexanderplatz, den man in nur 4min Fußweg erreichen konnte.

Noch am selben Tag hatten wir eine Führung durch das DDR Museum nahe der Museumsinsel in Berlin-Mitte welches wir vom Alexanderplatz sehr schnell zu Fuß erreichen konnten.
Uns wurde dort viel über die damalige DDR und über das Leben dort erzählt.
Direkt gegenüber vom Eingang befand sich der Berliner Dom, welchen wir von dort aus sehr gut sehen konnten. Am meisten Spaß hatten wir mit dem Trabi-Simulator im vorderen Bereich des Museums.

Im Anschluss konnten wir im Berlin Dungeon die Geschichte Berlins auf gruselige Art erfahren.
Am Abend haben wir den 18. Geburtstag eines Mitschülers gefeiert.
Am nächsten Tagen waren wir am Checkpoint Charlie und in dem beeindruckenden 180° Panoramabild von Asisi. Vor dem Rundgang durch das KaDeWe besichtigten wir die Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Am folgenden Tag besuchten wir das Reichstagsgebäude und haben uns dort zwei spannende Vorträge angehört, einmal über den Plenarsaal und das alte Gebäude selbst und noch über den Alltag eines Abgeordneten im Bundestag, haben die Kuppel mit einem Audioguide besichtigt und waren im Abgeordnetenrestaurant im Paul-Löbe-Haus in der Nähe des Reichstages zu Mittag essen.

Im Anschluss waren wir am Denkmal der Sinti und Roma, einem kleinen Teich mit Steinen auf denen damalige Konzentrations- und Arbeitslager eingemeißelt wurden, am Brandenburger Tor und danach besuchten wir die Gedenkstätte für die ermordeten Juden in Europa und hatten auch dort einen Audioguide welcher viel über die Geschichte einiger jüdischer Familien und KZs erzählte.

Am Ende unserer Fahrt, waren wir noch in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, welche wir mit einer kurzen Straßenbahnfahrt erreichten und hatten dort eine Führung von einem ehemaligen Stasi-Häftling welcher uns Fakten über das Gefängnis, die Stasi und noch seine eigene Geschichte erzählte.
Als letzte Attraktion in Berlin haben wir den Berliner Fernsehturm von oben angesehen und haben dort die Aussicht, trotz des Nebels, genossen.
Wir wussten nicht dass Berlin so groß ist.
Obwohl wir weite Fußmärsche gemacht haben, haben wir fast nie den Stadtteil Mitte verlassen und konnten nur einen kleinen Teil der Stadt wirklich sehen.

Unsere Klassenfahrt war sehr reichhaltig und interessant. Sie hat uns viel Spass gebracht und neugierig gemacht.

Die Klasse 11B

Text erstellten: Adrian Gerhardt, Béla Brückner, Justin Winterberg

 

Weitere Bilder folgen in Kürze…

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