Am Freitag, den 16. März 2018 stellten die 8.-Klassschüler/innen der Ita Wegman Schule Benefeld in einer öffentlichen Präsentation die Ergebnisse ihrer Jahresarbeiten vor. Es wurden folgende Themen vorgestellt: „Hühner“ „Biogasanlage“; “Der Wolf“; „Meine Reisen“, „Reitbeteiligung“; „Havaneser“; „Bäume“; „Zuckerrübe“; „Backen“, „Ein Rock selbst nähen“ und „Mountainbike“.

Neben dem Klassenspiel läuten die Jahresarbeiten das Ende der Klassenlehrerzeit ein und bilden somit einen wesentlichen Höhepunkt dieser an einer Waldorfschule. Die Jahresarbeiten wurden in drei wesentliche Teile gegliedert: schriftlicher Teil, praktischer Teil und öffentliche Präsentation. Jeder Schüler/ jede Schülerin sollte dabei ein Thema auswählen und über damit verbundenen Erlebnissen, Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnissen schriftlich und mündlich berichten. Die Arbeit stellte die Gelegenheit und Verpflichtung dar, sich selbstständig in einem Arbeitsprozess innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens zu beweisen. Während der sonstige Unterricht breit gefächert ist und der Lernstoff in der Regel vom Lehrer vorbereitet wird, war in der Jahresarbeit das Finden des Themas sowie das Planen der Lernschritte ganz allein Aufgabe der Schüler. Die Besonderheit der Jahresarbeiten lag darin, dass die individuellen Veranlagungen und Interessen jeder Schülerpersönlichkeit zum Ausdruck kommen durften. Dazu gehörte natürlich auch, dass Umfang und Größe der Arbeit in ein Verhältnis zu den Fähigkeiten und Möglichkeiten der Einzelnen gebracht werden musste.

Die Wahl eines Themas diente gleichzeitig zur Vertiefung eines Hobbys, zur Suche nach etwas Neuem oder zur Verfeinerung von eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten.
Bei praktischen Arbeiten wurde noch deutlicher, wie sehr die Jahresarbeit eine Willensschulung darstellt. So eine Aufgabe verlangt nach eine genaue Vorplanung, Kalkulation und materialgerechte Werkzeugführung.

Das Vorbereitungsjahr wurde mit erfreulichen Erfolgserlebnissen, aber auch einigen Fehlschritten begleitet. Zum Schluss präsentierten die Schüler/innen ihre Jahresarbeiten durch Ausstellungen der praktischen Arbeiten sowie Kurzvorträgen vor Eltern und der Schulgemeinschaft. Die Bedeutung dieses Abschlusses lag nicht allein im Erlernen einer Vortragstechnik, sondern vielmehr darin, dass in diesem Moment die eigenen Arbeitsergebnisse und Erfahrungen vor den Zuschauern präsentiert sowie mit ihnen geteilt werden konnten.
Am Ende konnten die Zuschauer die Arbeiten betrachten, dazu Fragen stellen und auch einige kulinarische Köstlichkeiten probieren.
Vielen Dank an alle Helfer!

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