Klassenfahrt 11. Klasse Berlin

Klassenfahrt 11. Klasse Berlin

Die 11. Klasse der IWS konnte im September nach Berlin reisen. Durch die Einladung eines MdB war der Termin vorgegeben. Am Sonntag, 20.09.2017 begann die Reise am Bahnhof in Walsrode.

In Berlin angekommen übte der Hauptbahnhof eine Faszination auf die Schüler aus. Sonntag – und alle Geschäfte geöffnet!

Dann mit einer Straßenbahn fahren!

Im Hostel wurden die Zimmer bezogen. Die 6 Jungs hatten einen eigenen Flur, 2 Zimmer und ein Bad. Die Mädchen auch, nur bezog das kleinere Zimmer Frau Schliehe. Herr Metze fand seinen Raum im ersten Stock, wir anderen wohnten im 4.

Dann erkundeten wir die Umgebung. Viele kleine Geschäfte und sehr unterschiedliche Möglichkeiten ein Abendessen zu erwerben. Wir entschieden uns für ein kleines Restaurant um dort japanischen Hot Dog oder Pommes zu uns zu nehmen.

Im Hostel begannen anschließend die Vorbereitungen für die Nachtruhe.

Am nächsten Morgen Besuch im deutschen Bundestag. Die Größe des Gebäudes, welches ja aus den Medien bekannt war, brachte viele der Schüler zum Staunen.

Aus dem Schülertagebuch:

Nun ging es in den Bundestag. Manche waren fasziniert und andere gelangweilt. (Hiermit ist der Vortrag gemeint, den wir im Plenarsaal anhören konnten.) In der Kuppel gab es eine faszinierende Aussicht. Danach ging es genau neben dem Bundestag zum Essen.

Dieses wurde von Allen sehr genossen.

Nach einem Besuch bei der Gedenkstätte für die Opfer der Sinti und Roma ging es zurück zum Hostel.

Der 3. Tag stand unter dem Motto „Stadt erleben“.

Mit der U-Bahn zum Alexanderplatz. Dort entstanden sogleich Pläne, wie das Taschengeld verwendet werden kann. Gruppenweise zogen die Schüler in verschiedene Richtungen, um sehr pünktlich zur verabredeten Zeit wieder an der Weltenuhr zu sein. Fast alle hatten nun etwas erbeutet und zeigten es den Mitschülern.

Mit dem Bus ging es durch unterschiedliche Stadtteile. Der Zufall ließ uns am Breitscheidplatz vorbeikommen. Hier gedachten wir der Opfer aus der vergangenen Adventszeit.

Für den 4. Tag war der Besuch des Holocaust Gedenkmals und der Gedenkstätte geplant. Hier lasse ich wieder einen Schüler sprechen:

Morgens war der gleiche Ablauf wie immer. Mit der Bahn ging es zum Brandenburger Tor, ein großes Kunstwerk voller Geschichte. Dann ging es zum Holocaust Denkmal. Jeder kennt die Freiheit die man hat, doch stellen Sie sich vor diese Freiheit würde weggenommen werden und genau dieses spiegelt das Denkmal wieder. Danach ging es in das Museum ( Gedenkstätte ) Ich würde jedem empfehlen mit einem Audio Guide sich alles anzugucken und sich darin zu vertiefen was damals geschehen ist. Das ist das grausamste was geschehen ist. So viele Menschen starben für nichts. Sich die Frage zu stellen einen anderen zu töten der einem nichts getan hat und andere Fragen schwirren einem durch den Kopf. Wie fühlten sie sich? Wie stark Angst hatten sie? Was wenn du es gewesen wärest? Der Gedanke nicht sterben zu wollen, was jeder Mensch denkt und niemand sagt dass es falsch war. Judenwitze oder auch Verspottung, dies kommt von vielen jugendlichen die unwissend sind und nur einen Teil wissen. Es ist idiotisch!

Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit anderen Besuchern des Hostels beim gemeinsamen Pizzabacken und essen.

Am 5.Tag nahmen wir die U-Bahn zum Alexanderplatz und von dort ging es zur Museumsinsel. Die Kunst und die Gebäude sahen fantastisch aus obwohl andere sich langweilten. Nach dem ersten Museum hatte Frau Schliehe die Idee ein Eis zu essen, was wir auch taten. Etwas weiter ging es zum nächsten Museum, dort sprach es den Schreiber nicht so an. Beim dritten Museum (Bode Museum)fanden die Mädchen die Treppen einfach super schön und dachten sich Szenen aus dem Film Titanic aus.

Anschließend ging es wieder ins Hostel und wir begannen schon mit dem Packen der Koffer.