Bundesfreiwilligendienst 2015-2016

Bundesfreiwilligendienst 2015-2016

Am Waldesrand der Eibia,

durch alten Baumes Riss,
sahen wir wie üblich da,
das Tor der IWS.
Ein Arbeitsplatz war sie Dreien,
für nicht ganz ein ganzes Jahr,

der Pädagogik anfangs Laien,
ihrer Tücken nicht Gewahr,
nun lasset euch von ihnen schreiben,
welch Erfahrung sie ihnen war.

Ein Knabe und zwei Frauenzimmer,
Ridder , Hogrefe, von Hofe,
betreuten gar besondere Kinder,
von Unter-bis Oberstufe.

Das Bepflastern einer Wunde,
war das Geringste noch weshalb,
die Kinder meist in kleiner Runde,
im Alter mehr als fünfeinhalb,
der Probleme brachten Kunde,
nicht nur des Körpers innerhalb.

Wie viel Kraft in Kindern steckt,
Frau von Hofe wurd es klar,
Pädagoge ist wer Freude weckt,
merkt wer in der Ersten war.

Ob Aufsicht über Rasselbanden,
oder das Wechseln einer Windel,
der Aufgaben waren genug vorhanden.
Alles unter dem blauen Himmel,
erklärt wurde was sie nicht verstanden,
von Zahlen über Märchen und Schwindel.

Den Lehrberuf wollt sie ergreifen,
und nach diesem strebt sie noch,
an seinen Aufgaben zu reifen,
war des BfDs Zwecke doch.

Die Pubertät verändert Kinder,
sowohl im Kopf als im Gebaren,
Autorität ist ihnen zuwider,
manch Verhalten birgt Gefahren,
dort versuchte der Herr Ridder,
etwas an Ordnung noch zu waren.

Von der Hilfe im Unterricht,
über Betreuung kleiner Gruppen,
bis zur Nutzung von Kampfgewicht,
täglich gabs genug zum gucken.

Welche Welt steckt dahinter,
wie kommts zu solch Verhalten,
es erschreckt zum Teil was Kinder,
in ihren Köpfen lassen walten,
an ein Psychologiestudium dachte er,
und dies hat er auch beibehalten.

Lernhilfe galt es zu geben,
mal aktiv, mal als Beisasse,
Frau Hogrefe half dem Streben,
der Schüler der neunten Klasse.

Sie sah mit die meisten Klassen,
vertrat mal hier, sprang ein mal dort,
war stets dabei sich anzupassen,
betrieb in der Ober- Denksport,
betreute in der Unterstufe Massen,
wechselte stets den Auftragsort.

Ungewiss war ihr Begehren,
was bringt der Zukunft wirre Logik,
ein Lehramt soll es nun werden,
oder vielleicht Sonderpädagogik.

Des Nachmittags waren wir,
und darauf meist recht erpicht,
geleitet von der Großmut Zier,
welcher der Name Kloss entspricht,
durch Abwechslung überrumpelt schier,
im sozial integrativen Unterricht.

Auch Klassenfahrten betreute man,
doch natürlich nicht allein,
viel zu tun galt es dann,
der Langeweile war nie ein Anschein.

Bedankt seien Klassen und Lehrer,
es war sicher nicht immer leicht,
doch wurde es mal wesentlich schwerer,
hat man immer wen erreicht,
die Zeit hier bereut keiner,
ein Lebensabschnitt war sie vielleicht,
der Erfahrungen vieler feiner,
bis jetzt an Prägung unerreicht