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Gedanken und Anregungen zum Musikunterricht

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Gedanken und Anregungfen zum Musikunterricht

Musik ist die einzige „Sprache” der Welt, die überall verstanden, gelesen (die Notation ist auch überall auf der Welt gleich) und „gesprochen” wird. Sie begleitet die Menschen auf der Arbeit und in der Freizeit, auf den gesamten Lebensweg und zur letzten Ruhe, bringt die Menschen zusammen, sorgt aber auch für viele Diskussionen und Auseinandersetzungen. Außerdem begleitet sie die Entwicklung des Menschen und entwickelt sich ununterbrochen mit. Die Musik kann in den Menschen unterschiedliche Emotionen auslösen. Von bewundernd bis abscheuend, von beruhigend bis aufpuschend, von belehrend bis inhaltslos, von hell und sonnig bis dunkel und finster - so weit kann sich die Empfindungspalette des Menschen über die Musik auffächern.

Musik kann man nicht sehen, nur ihre Notation. Aber das ist noch keine Musik.
Musik kann man nur hören und dadurch ihren Klang, Ausdruck und ihre Aussage wahrnehmen. Der Mensch kann die Augen schließen, aber die Ohren nicht; er kann wegsehen, aber nicht weghören. Aufgrund dessen ist das Gehöhrsystem des Menschen ständig „auf Empfang geschaltet” und befindet sich in fortwährendem Kontakt mit der akustischen Umwelt. Daher ist es wichtig, dass man beim Unterrichten diese Schlussfolgerung zulässt: „Höre und dann lerne!” oder „vom Klang zur Schrift” und eine Unterrichtsmethodik anwendet, die das unterstützt.

„Man kann auch in der Kunst,
wie in allen Dingen
nur auf festen Grund bauen.”
                                                                                   Igor Strawinsky

Natürlich braucht der Musizierende auch das Werkzeug wie Notenkenntnisse, Rhythmusangaben, Tempo-,  und Dynamikzeichen um Musik zu machen. Doch dieses Wissen ist leichter vermittelbar nach einer Klangerfahrung.
In seinem Ansatz zur Pädagogik geht Rudolf Steiner davon aus, dass die menschliche Entwicklung sich in Entwicklungsphasen vollzieht.
Jede sinnvolle Erziehung soll darauf Rücksicht nehmen und die Inhalte und Methoden des Unterrichtes auf diese Entwicklung abstimmen.
In seiner „Allgemeinen Menschenkunde” beschreibt R. Steiner für die Entwicklung des Kindes bis zur Reife um das 21. Lebensjahr drei
unterschiedliche Phasen, so genannte Jahrsiebte.


1. Jahrsiebt - Die Zeit bis zur Schulreife
2. Jahrsiebt - Die Zeit bis zur Geschlechtsreife
3. Jahrsiebt - Die Zeit bis zur Mündigkeit



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 10:00 Uhr  

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