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Biologie-Exkursion nach Schnackenburg

Schnackenburg ist die kleinste Stadt in Niedersachsen, sie hat ungefähr 500 Einwohner. Bis 1991 verlief die Grenze zwischen Deutschland und der DDR direkt an Schnackenburg vorbei. Es war auch die Grenze mitten durch Europa.

Weil wir die Klassenfahrt sehr schnell unternahmen, konnten wir sie nicht so gut planen. Deshalb war es sehr erstaunlich, wie gut alles geklappt hat.

Am ersten Tag sind wir zur Elbe gegangen, die ganz nahe an unserem Hause lag. Da haben wir uns angehört, wie das Eis bricht. Wir haben uns gewundert, wie laut Eis sein kann. Am Ufer konnten wir auch vorsichtig auf das Eis gehen. Man musste aber aufpassen, dass man nicht auf die angetauten Stellen getreten ist.

Jeden Abend haben wir uns im Wohnzimmer zum Biounterricht Tierfilme angesehen und darüber gesprochen. Gar nicht appetitlich fanden wir den Film mit den Blutegeln, die sich an ihre Opfer ansaugen. Mit drei kleinen Messerchen am Maul schneiden sie ein kleines Loch in die Haut, um das Blut heraus zu saugen.

Den zweiten Tag begannen wir mit dem Frühstück, es gab Pfannkuchen und Crepes, unterschiedlich gefüllt. Das schmeckte uns sehr lecker. Dann unternahmen wir eine große Wanderung. Es war herrlicher Schnee und 2° C Frost mit kaltem Wind. Unterwegs entdeckten wir im Schnee eine kleine Spinne, die die Kälte überlebt hatte. Auf dem Deich entdeckten wir viele Tierspuren, die wir mit Herrn Sichermann zuordneten: Hase, Fuchs, Hund, Vögel, Reh. Einmal flog auch ein Fasanenmännchen über uns hinweg. Auf der Wanderung harten wir viel Spaß, weil wir oft in große Schneeverwehungen hineinspringen konnten. Das Ziel unserer Wanderung war ein nach gebautes Stück der früheren Grenzanlage. Auf einem großen Aussichtsturm fanden wir Plakate vom NABU (Naturschutzbund) mit vielen Erklärungen zu Pflanzen und Tieren, die in diesem geschützten Naturbereich zu finden sind.

Als wir wieder im Landhaus Arche angekommen waren, waren wir ziemlich geschafft und hatten zu nichts mehr Lust, weil die Strecke ungefähr 10 km lang war.

Auf einer Autofahrt nach Dannenberg, Hitzacker und Dömitz entdeckten wir viele Tiere. Am spannendsten fanden wir zwei Füchse in freier Wildbahn, die im Schnee wunderbar zu erkennen waren.

9. Klasse

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. März 2010 um 11:51 Uhr  

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